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Samstag, 04. Juli 2015

  • Zapfsäulen Realsatire.

    Adam Osieka ist Nürburgring (CNG) Geschäftsführer, GetSpeed Geschäftsführer und Cup Porsche Fahrzeugführer in Personalunion.

    Aber er kann das viel besser zusammenfassen als ich:

    “Wieder mal hat die unterschiedliche Geschwindigkeit der Zapfsäulen das Rennen entschieden.”

    LOLWUT?

    Osieka | Zapfsäulen | Mundorf | Capricorn | GetSpeed |

     renn.tv/3071 




  • Britcar verbannt die GT3 Klasse.

    autosport:

    The Britcar 24 Hours has banned GT3 and sports-prototype machinery for next year’s Silverstone event (..)

    Und haben die keine Angst, dass ihnen die Kunden weglaufen?

    Nein, im Gegenteil, die GT3-Verbannung soll die kleineren Klassen wieder zurücklocken:

    Britcar 24 Hours founder James Tucker said the result prompted a rethink to build interest (..).

    (Danke John!)

    Britcar | Tucker | GT3Ban |

     renn.tv/3069 




Freitag, 03. Juli 2015

  • Kurt Beck soll die offenen Handwerker-Rechnungen bezahlen.

    Im Zuge der Diskussion um die offenen Handwerkerrechnungen kam die Frage auf, was man denn unternehmen könne.

    Meiner Meinung nach wird es Kurt Beck viel zu leicht gemacht. Er hat sich mit einer Ausrede davongestohlen, ist jetzt nicht weniger beschäftigt als vorher.

    Dabei war er es, der den Untergang bzw. Umbau des Rings zu verantworten hat - und er war es, der den Handwerkern Bezahlung versprochen hat, als er den Nürburgring in die Insolvenz geführt hat.

    Daher finde ich es absolut legitim, DASS ER PERSÖNLICH HAFTET MIT SEINEM PRIVATVERMÖGEN. Warum denn nicht? Das wäre jedem von uns auch so gegangen.

    Auch wenn es kein Gesetz dafür gibt, mein gesellschaftliches Selbstverständnis fordert das von ihm ein.

    Und um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, habe ich diese Petition in’s Leben gerufen:

    Kurt Beck soll die offenen Handwerker-Rechnungen am Nürburgring bezahlen.

    Schon knapp 300 Unterstützer in einer Woche - viele Unterschriften sind begründet worden, das sind lesenswerte Rückmeldungen von Bürgern.

    Auch wenn Petitionen oft im Sande verlaufen, so können sie doch ein Mittel sein ein Thema in die Öffentlichkeit zu bringen - oder in unserem Fall aus dem Dunstkreis des Nürburgrings in die Wohnzimmer der Rheinland-Pfälzer.

    Würde mich freuen, wenn Ihr das mit geeigneten Mitteln unterstützt, um den Rheinland-Pfälzern klar zu machen, was für einem perfiden Ganoven sie so lange die Treue gehalten haben.

    KurtBeck | Beck | Petition | Handwerker | Insolvenz |

     renn.tv/3066 




  • Nexovation klagt gegen EU Kommission.

    Jetzt ist sie also da die erste Klage - Ja zum Nürburgring hat bereits angekündigt ebenfalls in den nächsten Tagen Klage einzureichen.

    Die Landesregierung ist erst einmal außen vor, da der nun folgende Prozess sich nur um Brüssel drehen wird. Sollte den Klägern allerdings Recht gegeben werden, dann fällt das RLP mächtig auf die Füsse.

    Es bedeutet zum einen, dass es Jahre dauern wird, bis der Ring seinen neuen Eigentümer hat und zum anderen, dass die Einwände mehr als begründet sind. Denn auf so ein - extrem teueres und aufwändiges - Abenteuer lässt man sich nicht ein, ohne ordentlich aufmonitioniert zu haben.

    Aus Mainz hört man sie diesem Thema … nichts. Denn der Nürburgring-Minister Lewentz hat wichtigere Themen: Blümchen.

    Klage | Nexovation | WiWo |

     renn.tv/3065 




Donnerstag, 02. Juli 2015

  • Meinung? Manipulation durch Umfrage.

    Aktuell kursiert eine Meinungsumfrage der CNG durch’s Netz und dem Aufruf zum Weiterteilen wird brav gefolgt. Was kann schon falsch daran sein, wenn man seine Meinung sagen darf?

    Wenn man mit einer gewissen Grundskespis und der Erfahrung des letzten Jahrzehnts die Sache anschaut, dann entsteht ein anderes Bild. Ich möchte Euch mal meinen Gedankengang aufzeigen:

    Die CNG ist in erster Linie daran interessiert Geld zu verdienen. Zieht sich durchgängig durch das aktuelle Handeln (s. Rock am Ring). Und wenn es um Geld geht, dann sind die dicksten Budgets immer noch bei der Industrie abzugreifen.

    Beim Thema Geld sind die GT3 die heilige Kuh, die nicht geschlachtet werden darf. Die Problematik dahinter habe ich schon ausführlich ausgewalzt: die Reglementhoheit ist weder in VLN-, noch in DMSB-Hand, sondern GT3 werden international bei der FIA homogiert. Salopp formuliert muss man, wenn man eine GT3 Klasse ausschreibt, die Fahrzeuge so fahren lassen, wie von der FIA freigegeben.

    Denn die höchst unterschiedlichen Fahrzeuge werden von der FIA bei Vergleichsfahrten gegeneinander ausbalanciert. Dabei werden sie von Jahr zu Jahr schneller (Wer will schon von einem Vorjahresauto gebügelt werden?).

    Und jetzt zu der Umfrage.

    Neben einem Vorgeplänkel (ob man Zuschauer oder Fahrer ist, wie oft man zum Ring kommt) und einem Nachgeplänkel (wo man wohnt, wie alt, etc. und “Für welche Herstellermarke von exklusiven Rennboliden schlägt Ihr Fanherz?” Sic!) sind es nur zwei Fragen, die mit Multiple Choice beantwortet werden dürfen:

    1. Welche der folgenden Maßnahmen an der Rennstrecke halten Sie für geeignet bzw. nicht geeignet?

    Mögliche Antworten:

    • Änderung (Umbau) der Streckenführung z.B. durch Schikanen

    • Installation eines zweiten FIA-Fangzauns in Teilbereichen

    • Einrichtung von zusätzlichen Zuschauerrückhaltezäunen

    • Änderung von Leitplanken und Curbs (Schutzeinrichtungen)

    • Geschwindigkeitsbegrenzungen

    2. Welche der folgenden Maßnahmen an den Rennfahrzeugen bzw. dem Reglement halten Sie für geeignet bzw. nicht geeignet?

    Hier gibt es nur 2 mögliche Antworten:

    • Aerodynamische Fahrzeugveränderung (Nordschleifen-Kit)

    • Leistungsbeschränkung der Fahrzeuge in verschiedenen Klassen

    Durch die vorgegebenen Antworten werden die GT3 quasi zementiert. Es ist zwar von einer Leistungsbeschränkung der Fahrzeuge in verschiedenen Klassen die Rede. Das ist allerdings Quatsch, denn die nicht-GT3 Klassen, die als SP in der Reglementshoheit der VLN liegen, würden sich kinderleicht beschränken lassen. Im Gegensatz zur GT3.

    Aber die GT3 an sich werden überhaupt nicht in Frage gestellt. Dabei ist das doch der allererste Gedankengang: wenn die Autos von der Strecke überfordert sind, die Autos nicht mehr auf die Strecke zu lassen.

    Ist das jetzt wirklich so schwer?

    Auch suggerieren die Antworten mit ihren 5 bzw. 2 Lösungsmöglichkeiten, dass es keine weiteren Ansätze gibt. Man kann zwar Freitext eintragen, doch dürfte jedem klar sein, dass eventuelle Nennungen prozentual - im Vergleich zu den Multiple Choice - nicht in Erscheinung treten werden.

    Und schon kann man hinterher rausposaunen, dass X Leute dafür sind und Y Leute dafür - der Kern des Problems bleibt jedoch völlig unangetastet.

    Und so wird der Ring zum Spielball der Konzerne - die GT3 werden gar nicht erst in Frage gestellt und die Leute, die bei der Umfrage mitmachen, nicken diese Manipulation auch noch ab.

    Ich hätte gedacht, dass die Propaganda der letzten Jahre - und die Aufklärung der Hintergründe dafür - alle Beteiligten (Du?) sensibler und kritischer gemacht hätte. Das hier schon vergessen?

    Freiwillig schiebt man sich das Trojanische Pferd in’s Haus und ist auch noch stolz darauf, dass man mitschieben darf.

    Bitte bleibt wachsam - und nehmt keine Süssigkeiten von Erwachsenen! :)

    UPDATE:

    Hier auf 20832.com Facebook ist eine ausführliche Diskussion entstanden, wo ich noch einmal ausführlicher auf einige Punkte eingehen konnte.

    Tempolimit | Umfrage | Capricorn |

     renn.tv/3064 




Montag, 29. Juni 2015

  • ADAC Mittelrhein macht Schluss mit dem Zuschauermärchen.

    Die Pressemitteilung des ADAC Mittelrhein zum Truck Grand-Prix fängt so an:

    “Bestes Sommerwetter und gut gelaunte Besucher haben den 30. Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix zu einer prächtigen Jubiläumsausgabe gemacht. Von Freitag bis Sonntag herrschte am Nürburgring beste Stimmung. Am Freitag zählte der Veranstalter ADAC Mittelrhein 24.000 Zuschauer, am Samstag 40.000 und am Sonntag knapp 50.000. …”

    Nein, kein Fake - Ihr habt richtig gelesen: die Besucherzahlen sauber nach Tagen getrennt, kein Gesamtwochenende, Schluß mit der Zuschauerlüge.

    Dass ich das noch erleben darf! Hut ab vor den Entscheidern, dieses antike Schönfärbeüberbleibsel aus vergangenen Tagen endlich über Bord zu werfen und reinen Tisch zu machen.

    Bitte alle anderen Rennserien jetzt auch übernehmen, die Zeit ist überreif.

    Achja, und was schreibt die Rhein-Zeitung nach dieser Transparenzoffensive?

    “114.000 Besucher feiern 30.Truck Grand-Prix”

    Au Mann.

    TruckGP | Zuschauerzahlen | RheinZeitung |

     renn.tv/3063 




  • Gustav Büsing gestorben.

    Diese traurige Nachricht erschüttert die Motorsportwelt: heute ist Gustav Büsing gestorben. Er wurde 72 Jahre alt.

    Ausgerechnet in Le Mans hatte er mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen - so groß, dass die Ärzte ihn nicht mehr retten konnten.

    Wer hätte das geahnt, als er in unnachahmlicher Manier das Rennen vor 2 Wochen begleitet hat.

    Mit Gustav tritt einer der ganz Großen von der Bühne. Einer vom alten Schlag, wie es sie heute kaum noch gibt.

    In der motorsportlichen Ellbogengesellschaft war er wie ein Fels in der Brandung - immer für ein Gespräch zu haben, keine Bitte ausschlagend, und er konnte auf ein einmaliges Hintergrundwissen zurückgreifen.

    Jedem noch so banalen Stichwort hat er eine tiefere Bedeutung abgeronnen, um im Gesamtkontext ein viel komplexeres Bild zu zeichnen, als man es sich selber ausgemalt hat.

    Er hat nie mit seinem Wissen gegeizt, es aber auch nie raushängen lassen. Im Gegenteil: bescheiden - geradezu im krotesken Widerspruch zur schillernden Motorsportwelt - hat er analysiert, kommentiert … und genossen.

    Denn ein Geniesser war er - ein Geniesser des Motorsports - dem er sein ganzes Leben gewidmet hat.

    Am Ende sogar geopfert hat.

    Auch wenn ich mich bemühe, mein Nachruf kann ihm nicht gerecht werden. Umso mehr freue ich mich, dass er selber dafür gesorgt hat unsterblich zu bleiben mit den vielen Werken und Büchern, die seinen Namen als Autor tragen.

    Er hat eine Lücke hinterlassen, die nicht gefüllt werden kann.

    Ich tröste mich damit, dass er dort wo er jetzt ist, die Dinge mit Senna und Bellof besprechen kann, die er schon immer mal wissen wollte.

    Gustav | Büsing

     renn.tv/3062 




Donnerstag, 25. Juni 2015

  • Wenn die Arbeiterpartei die Arbeiter um ihr Geld betrügt.

    Verlorenes Steuergeld ist ja immer etwas unwirklich und diffus, weil es einem nicht direkt persönlich aus der Tasche gezogen wird.

    Da sind die offenen Rechnungen Ring°Umbauer Handwerker um einiges realistischer.

    Na gut … dass man Kurt Beck kein Wort glauben darf, das hätte die Lebenserfahrung mitbringen können. Der SWR (!) hat seinen denkwürdigen Insolvenzauftritt noch einmal aufbereitet.

    Wenn man etwas verspricht muss man es auch halten.

    Apropos halten: was hält Kurt Beck eigentlich davon ab, den von ihm angerichteten Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen?

    Handwerker | Beck | Insolvenz | Arbeiterpartei |

     renn.tv/3061 




  • Wilhelm Hahne rechnet mit den DMSB Ausschüssen zum Nürburgring ab.

    Der Rant des Tages kommt vom rüstigen Nicht-Rentner, der nichts für die “Ritter der Schwafelrunde” übrig hat und dem die Machenschaften zuwider sind aus dem Nürburgring eine Nicht-Rennstrecke zu machen:

    “Dieses ganze Getue mit Fachgremien und speziellen Arbeitsgruppen dient doch dem DMSB nur dazu, die Verantwortung für Entscheidungen deligieren zu können. - Verantwortung? - Bitte nicht!”

    Der Lösungsansatz wird auch gleich mitgeliefert: keine GT3 - bzw. wenn dann seriennah, keine Bezahl- / Werksfahrer, keine Nordschleife-Umbauten. Tempolimit sowieso nicht und Nordschleifen-Permit wieder abschaffen.

    WilhelmHahne | MotorKritik | Tempolimit | DMSB |

     renn.tv/3060 




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