Mike Frison´s Blog facebook.com/renntv twitter.com/renntv RSS Feed für Mike's Blog | renn.tv instagram.com/renntv
    über mich

Donnerstag, 25. August 2016

  • Fällt die IDM dem DMSB zum Opfer?

    speedweek.com:

    Der IDM-Promoter MotorEvents hat beim DMSB seine Kündigung eingereicht.

    Was auch kein Wunder ist, denn:

    Bürokratische Hürden, geringe Einflussnahme, die schlechte finanzielle Ausstattung, die immer wieder den Einsatz privater Geldmittel durch den IDM-Promoter nötig machte und wenig Rückhalt durch den Verband führten die Geschäftsführer als Gründe für die Beendigung ihres Engagements an.

    Der DMSB tut auch noch ganz unschuldig:

    Trotz der zum Teil ja auch öffentlich gemachten Querelen sind wir von der Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt überrascht.

    Auch was für einem Planeten leben die eigentlich?

    Aber mit dem Finger auf die anderen zeigen, das können sie beim DMSB ganz großartig:

    Ich kann die Unsicherheit der Aktiven nachvollziehen, wenn der bisherige Promotor einer Serie unvermittelt aussteigt.

    So ein Trauerspiel.

    DMSB |


  • Nachtrag zu VLN und GT3.

    Diese Mail erreichte mich und bestärkt mich in dem Eindruck, dass sowohl die Nordschleife als auch der Sport immer weiter entkernt werden:

    Hallo Mike….vielen Dank für deinen Blog über die GT3 und die VLN. Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe von 1994 bis März 2015 so gut wie jedes VLN Rennen an der Strecke verfolgt. Erst als Streckenposten und danach als Zuschauer. Die Jahre davor war ich leider nur sporadisch am Ring. Ich wohnte einige Jahre im tiefsten Bayern.Seit März 2015 war ich nicht mehr am Ring. Die Grand Prix Strecke hab ich in meinem Leben vielleicht 10 mal besucht. Die GT3 finde ich einfach nur noch ätzend. Diese Gleichmacherei hat mit Rennsport rein gar nichts mehr zu tun. Ich fahre nur noch nach Belgien. Da wird noch richtiger Rennsport geboten, mit kleinen Teams und selbst aufgebauten Fahrzeugen. Ganz toll sind die historischen Veranstaltungen in Spa. …LG aus Bonn

    Entkernt in dem Sinne, dass die Hardcorefans vergangener Tage nach und nach enttäuscht die Szene meiden. Übrig bleibt dann nur noch die äußere Hülle um den Schein zu wahren, während im Inneren alles beliebig und austauschbar geworden ist.

    FIAGT3 | VLNLangstrecke | BalanceOfPerformance |


Mittwoch, 24. August 2016

  • Der Alfa 4C ist ein leichtgewichtiges Kunstwerk.

    Nachdem Ihr diesen Film aus dem Produktionsprozess gesehen habt, werdet Ihr den Alfa 4C mit anderen Augen betrachten.

    youtu.be/yde6Nbxdq-I (via.)

    Unglaublich, wie liebevoll der Wagen in Handarbeit zusammengesetzt wird. Wiegt fertig nur knapp über 1.000kg und das Ganze für nur knapp über 60.000€. Ich könnte mir vorstellen, dass der sich ganz gut fährt. Ob Alfa mal einen für den Miketest rausrückt?

    Alfa4C | Leichtbau | Handarbeit |


  • VLN und GT3.

    Natürlich sind die GT3 tonangebend in der VLN, läuft doch gerade so gut. Der Bereich Flugplatz ist umgebaut und die versprochenen aerodynamischen Beschränkungen haben sich buchstäblich in Luft aufgelöst. Zeiten unter 8 Min. sind inzwischen selbstverständlich - da redet keiner mehr drüber.

    Wenn man mal die GP Strecke grob mit 1:30 Min. abzieht, dann sind wir bei 6:30 Min. Rundenzeiten für die Nordschleife, das wäre 1983 ein guter Startplatz beim 1000km Rennen der Gruppe C gewesen.

    Die Langstrecken-Serie fährt immer weiter in die Sackgasse, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen wird.

    Oder um Wilhelm Hahne’s Fazit zu zitieren:

    Die GT3 sind das „Krebsgeschwür“ des Basis-Motorsports und der DMSB ist sein Totengräber. (..) Die VLN-Serie steuert – wenn man die bisherige Richtung beibehalten sollte – in den Ruin!

    Mir persönlich ist jemand bekannt, der in den letzten 10 Jahren kein Rennen der VLN ausgelassen hat und immer schon Freitags angereist ist. Ein richtiger Hardcore VLN’ler. Der aber in der aktuellen Phase der GT3 Übernahme das letzte Mal 2014 ein Rennen verfolgt hat und keine Anstalten macht, sich das verlängerte Hersteller-Marketing in der aktuellen Form anzuschauen. Dieser Jemand sitzt übrigens gerade hier hinter der Tastatur.

    Wusstet Ihr, dass die jämmerlichen Tankkannen immer noch im Einsatz sind? Zusätzlich zur Sprit-Beschränkung und Boxen Mindeststandzeiten? Was für ein Armutszeugnis.

    Was ich nicht ganz nachvollziehen kann: wieviele Leute, denen ich Rückgrat zugetraut hätte, immer noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich kann gut nachvollziehen, dass man als Fahrer in einem GT3 viel Freude auf der Nordschleife haben kann. Ausgereifte Rennfahrzeuge aus den Entwicklungsabteilungen der Hersteller - echte Werks-Prototypen. Was ich aber peinlich finde, das dann als den heiligen Gral des Motorsports verkaufen zu wollen, der spannend und fesselnd sei, obwohl der Wettkampf längst nicht mehr auf der Rennstrecke ausgetragen wird, sondern beim Bluffen am Pokertisch.

    FIAGT3 | VLNLangstrecke | BalanceOfPerformance |


Dienstag, 23. August 2016

  • Guy Martin und Triumph wollen die 600 km/h Mitte September knacken.

    Der aktuelle Rekord steht bei 376,8 mph - das sind knapp über 600 km/h.

    Die Vorbereitungen laufen und Mitte September soll es soweit sein:

    Piloted by TT star Guy Martin the Triumph Infor Rocket Streamliner will return to the famous Bonneville salt flats and attempt to beat the current 376.8mph record speed on an 11 mile-long course. Despite having a good course surface for testing the team felt that the salt wasn’t yet fully capable of supporting a top-speed streamliner run. In consultation with FIM course manager Mike Cook the team are targeting the September dates as the best possible opportunity for the optimal course conditions required for the record attempt.

    In den Tests in den letzten Wochen sind sie schon 274,2 mph (= 441 km/h) gefahren, was ja auch nicht gerade schlecht ist für eine Triumph.

    GuyMartin | Triumph | WorldSpeedRecord | Bonneville |


  • Ein Autorennen auf dem Kölner Autobahnkreuz Süd?

    Wusstet Ihr, das auf dem Kölner Südkreuz früher mal Rennen gefahren wurden? Ich auch nicht.

    Köln Stadt-Anzeiger:

    Der Kölner Club für Motorsport (KCM) hatte nach dem Zweiten Weltkrieg mehrmals versucht, am Bonner Verteilerkreis ein Straßenrennen zu organisieren. (..) Der erste Kölner Kurs wurde am 29. und 30. Mai 1948 zur größten Rennsport-Attraktion Deutschlands seit dem Krieg. 80.000 bis 100.000 Besucher strömten an die 5,5 Kilometer lange Strecke, 300 Fahrer gingen in 16 Klassen an den Start – auf Motorrädern und in Rennwagen. Geld gab es keins zu gewinnen, dafür Küchenschränke, Motoröl oder Stoffballen für Anzüge. Eine warme Mahlzeit gab es für alle Fahrer obendrein. Es war eine PS-Party in kargen Zeiten.

    Schöne Geschichte, die Strecke ging so. Muss ich jetzt immer dran denken, wenn ich da herfahre. Das jährliche Motorradrennen des MSC Porz hat seinen Namen von diesem historischen Rennen. Danke Kai für den Tipp!

    KölnerKurs | KreuzKölnSüd |


  • Ringprozess auf einmal wieder Thema in der FAZ.

    Aber der Artikel hat mich stutzig gemacht:

    Anfang 2015 begann in Mainz der Prozess gegen einen Schweizer Finanzvermittler, der einst versprochen hatte, den Nürburgring mit einem ominösen Geldgeber zu retten. Doch das Verfahren stockt von Anfang an.

    Aus heiterem Himmel ein Artikel über den Ringprozess in der FAZ? Hört sich erstmal ganz gut an, aber dann wird es dubios. Denn der Autor geht weniger auf Ingolf Deubel oder Walter Kafitz ein, sondern arbeitet sich an Urs Barandun ab.

    Was ist eigentlich aus dem Nürburgring-Prozess gegen den Schweizer Finanzvermittler Urs Barandun geworden? Man weiß: Der Prozess wurde im Februar 2015 unterbrochen und ist seither nicht wiederaufgenommen worden.

    Das Thema Deubel wird nur im Vorbeigehen gestreift:

    Ein anderer möglicher Grund für die Verzögerung könnte in der Justiz selbst liegen. Dass der Vorsitzende Richter im Frühjahr 2016 in Pension ging, dürfte das Verfahren zumindest nicht beschleunigt haben, jedoch, so hebt das Landgericht hervor, sei dadurch auch keine Verzögerung entstanden. Nicht völlig lebensfremd dürfte außerdem sein, dass das Landgericht womöglich abwarten wollte, wie der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall des früheren rheinland-pfälzischen Finanzministers Ingolf Deubel (SPD) entscheidet.

    Soll die Bevölkerung schonmal langsam darauf vorbereitet werden, dass das Ganze wegen Personalmangel im Sande verläuft?

    Ende 2015 wurde in der rheinland-pfälzischen Landespolitik heftig über Personalmangel in der Justiz debattiert. Anlass war, dass ein mutmaßlicher Rauschgifthändler aus der Untersuchungshaft freigelassen werden musste, weil ein Prozess nicht fristgerecht angesetzt werden konnte. Der Grund sei Personalmangel gewesen, sagte die CDU-Opposition.

    Ringprozess | Deubel | Barandun |


  • Alonso überdenkt sein Formel 1 Engagement.

    Fernando Alonso will der Formel 1 den Rücken kehren, wenn die Fahrer weiter eingebremst werden:

    I think that my biggest question is how I enjoy driving next year’s car; if the rules stay as they are now, and I have to save fuel, I have to save tyres, I have to drive 90 per cent and I cannot push in any of the laps, then next year will be my last year.

    Das lese ich so, dass die Fahrer von der ersten bis zur letzten Runde mit angezogener Handbremse fahren müssen?

    Armer Motorsport, was ist nur aus Dir geworden.

    Formel1 | Alonso |


  • Volles Haus beim Spa F1 Grand Prix!?

    Joe Saward:

    André Maes, the long time promoter of the Belgian Grand Prix at Spa, has told the national newspaper La Dernière Heure that the event has already sold 70,000 three-day tickets.

    Ordentlich! Das sind nach gängiger 24h und DTM Rechnung 210.000 für das Gesamtwochenende. Aber wie man schon sieht, hat Spa so eine Schönschreibabteilung gar nicht nötig.

    This will delight the regional government of Wallonia which has to support the event and cover its losses each year.

    Moment mal, Belgien gehört doch meines Wissens nach zur EU? Naja, vielleicht sind die schlauer als die RLP Regierung. OK … das ist ja auch kein Kunststück.

    The reason for the hike in ticket sales is very clear: Max Verstappen.

    Der Mann ist echt eine Sensation. Und jedesmal direkt Gesprächsthema, wenn ich einem Niederländer begegne und wir auf Motorsport zu sprechen kommen. Was bei mir ja normalerweise ziemlich schnell geht.

    Verstappen’s rise has led to interest in reviving the Dutch Grand Prix, which has not been held since 1985, but was a regular fixture on the F1 calendar for more than 30 years. (..) One alternative that has been put forward is to host a Grand Prix at the TT Circuit Assen.

    Oh nein, bitte nicht! So eine schöne Strecke, die wäre nicht mehr wiederzuerkennen, wenn sie ge-Formel1’d wird. Und die F1 würde Assen sofort fallenlassen wie eine heiße Kartoffel sobald der Zenit überschritten ist.

    Formel1 | SpaF1 | Verstappen |


Montag, 22. August 2016

  • Schlechte Nachrichten vom Richter/Lindner Biggesee.

    Das überrascht Euch jetzt sicher genauso wie mich: läuft nicht.

    Hätte doch bloß jemand vorher gewarnt!

    Die beiden Möchtegerns haben auch ihre Firma umgenannt:

    Lindner Investment Management GmbH präsentiert sich ab sofort unter dem Namen 12.18. Investment Management GmbH. Die 12. steht für Lindner, die 18. für Richter, den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern des Investmentunternehmens mit Sitz in Düsseldorf.

    Dummerweise lautet die URL 12-18.com und 12 minus 18 sind minus 6. Die Spezialisten für´s Miese machen? Nomen est Omen.

    Richter | Lindner | Biggesee | Attendorn |


Samstag, 20. August 2016

  • Erstes ZO832-Treffen heute in Nürburg.

    Ich wusste selber nicht, was passieren wird, aber es sind tatsächlich 8 x ZO832 zusammengekommen.

    Auf dem Foto fehlt noch einer aus WO, die anderen sind aus MYK, OS, E, LM, K, DAU und LDK.

    Da waren teilweise also richtig weite Anfahrten dabei. Aber hat sich gelohnt, Wetter war top und das Ganze wurde um 15:20 auch noch gründlich vom VLN-Sound untermalt.

    Die Leute, die zufällig vorbeigekommen sind, konnten mit dieser seltsamen Ansammlung an normalen Autos nicht viel anfangen - tja, echter Insider, sogar mitten in Nürburg. Ron kam zufällig vorbei auf seiner MTB-Runde und musste auch erstmal überlegen.

    Marv’s 3er aus DAU war noch der schnittigste von allen.

    Ein Präsent gab es auch für den Mike:

    Der ist mal richtig alt - wer erinnert sich noch an die Zeit, als die verkauft wurden?

    Und ein paar schöne, alte Aufkleber - das geht bei mir immer!

    Nette Leute, Benzingespräche, ein Bierchen dazu und der passende Tisch kam auch aus einem Kofferraum:

    Nächstes Jahr fällt der 20.8. auf einen Sonntag - das hört sich doch nach Familienfest an. Der Spielplatz von Nürburg liegt auch direkt in Rufweite und zum Hatzenbach könnte man auch noch rüberwandern zum Touris-Gucken. Deal!?

    ZO832 | Nürburg |


Freitag, 19. August 2016

Dienstag, 16. August 2016

  • Autonomes Fahren - Good Bye Rennsport?

    Autonomes Fahren kommt wohl doch schneller als befürchtet gedacht: in 5 Jahren, wenn es z.B. nach den Plänen von Ford geht (wurde heute vorgestellt).

    Was das mit dem Motorsport zu tun hat? Schaut Euch die Entwicklung im GT Sport an: dominiert von Hersteller-Interessen und die Fahrer werden zu Marionetten degradiert. Keine Widerworte und gute Miene zum bösen BOP Spiel machen. Denn die Hersteller wollen demonstrieren, dass die Erfolge im Motorsport den Serienprodukten zu Gute kommen.

    Wenn jetzt die Killerstory der Zukunft für die Hersteller das autonome Fahren ist, was will man dann mit einem menschgelenkten Fahrzeug? Das ist dann auf einmal was für die Retro-Abteilung.

    Wer als Nachwuchstalent aktuell mit der Karriere des Werksfahrers liebäugelt: ich würde den Berufswunsch noch einmal überdenken.

    Das Rennen um die Autonom-Herrschaft ist jedenfalls längst eröffnet.

    Autonom |


Mittwoch, 10. August 2016

  • ZO832-Treffen am Samstag 20.8. um 20 nach 3 in Nürburg.

    Weil immer mehr Leute mit großer Freude ZO832 spazieren fahren dachte ich da könnte man doch mal entspannt ein Treffen organisieren. Was liegt näher als den 20.8. nachmittags um 20 nach 3 zu wählen!

    Das ist sogar ein VLN Samstag - besser geht doch gar nicht.

    Treffpunkt ist der Parkplatz der Graf-Ulrich-Halle in Nürburg (am Tiergarten Hotel die Straße runter) und Essen & Trinken bringt jeder selbst mit. Ich pack auch mal die Stühle von der Terasse in’s Auto.

    Ich schätze mal wir sind nur eine Handvoll Versprengte, sollte also eine gemütliche Geschichte werden. Wenn’s regnet ist auch nicht schlimm, dann gehen wir einfach zu Uschi Kaffee trinken. Wird auf jeden Fall lustig - endlich normale Leute!

    Auf Facebook findet Ihr die Veranstaltung hier.

    ZO832 | Treffen | Nürburg |


Freitag, 05. August 2016

  • Mikebericht: Eifel Rallye Festival mit Gruppe B.

    Bei der Eifel Rallye war ich lange nicht mehr - großer Fehler! Was da in Daun - bei bestem Sonnenschein - auf dem Marktplatz und den WPs aufgefahren wird, alle Achtung. Also mit Kamera bewaffnet und ab in die Eifel - den Weg kenn ich ja. Ihr könnt übrigens die Bilder wieder anklicken, um sie zu vergrößern.

    Das ging für mich schon richtig los, als ich gerade in den Ort reingekommen bin: da steht dieser R5 unschuldig vor der Bäckerei.

    Na DEN Kollegen muss ich mir aber mal genauer angucken:

    Auf dem Marktplatz dann richtig großes Kino:

    Das Auto habe ich das letzte Mal 1989 gesehen - mit Michèle Mouton am Steuer. Schön, dass sowas wieder dem Publikum vorgeführt wird.

    Und direkt daneben dieser Kraftzwerg aus dem Hause Peugeot:

    Von mir aus könnten alle Autos den Motor hinter den Vordersitzen haben - so gixxerkartmäßig halt.

    Weiter ging der Rundgang und ich glaube so viele Rallye Quattros waren noch nie gleichzeitig auf einem Haufen. Normalerweise verrenkst du dir den Hals, wenn irgendwo einer um die Ecke kommt, aber in Daun waren die so selbstverständlich wie Porsche GT3 an der Zufahrt Nordschleife:

    Aber an Quattros sattsehen geht ja sowieso nicht, also laß ruhig kommen.

    Die Gruppe S war ja so ein Thema bei der Rallye. Das sollte mal der Nachfolger der Gruppe B werden, aber dazu kam es nicht, als die Gruppe B verboten wurde. Daher sind diese Fahrzeuge nie zum Einsatz gekommen und auch bisher der Öffentlichkeit ziemlich vorenthalten geblieben.

    Toyota hat gleich 2 dieser Prototypen mitgebracht: MR2 mit schlappen 700 PS.

    Der eine hat den Motor quer, der andere längs eingebaut:

    Und um das nochmal in die Perspektive zu setzen: alles mitten in Daun auf dem Marktplatz!

    Meine Neugierde kannte natürlich kein Ende - gut wenn man kompetente Gesprächspartner findet:

    So sieht der Innenraum der Toyotas aus:

    Ich liebe diese handgearbeiteten Renncockpits der Vor-Mickey-Maus-Ära, alles analog und selbstgedengelt.

    Am liebsten würde ich darin baden!

    Natürlich hat auch Porsche schöne Rallyeautos:

    Wer hätte gedacht, dass Audi auch zurückhaltend auftreten kann. Ist doch viel kultiger als die VIP Paläste, die zeitgleich beim WEC Rennen am Ring hochgezogen wurden:

    Lancias dürfen natürlich nicht fehlen, die hatten ungefähr den Seltenheitswert wie die Quattros - also überall:

    Dann habe ich Tyrone Johnson getroffen, der sich intensiv mit John Wheeler ausgetauscht hat. Da hab ich dann einfach mal nur zugehört:

    Während der ein oder andere Quattro an uns vorbei auf die Startrampe gefahren ist:

    Pikes Peak Quattros sind normalerweise selten - bzw. einmalig - aber das gilt nicht für die Eifel Rallye. Da gab es 2 davon - kein Witz:

    Wer jetzt meint das sei ja langweilig, immer nur Quattros - weit gefehlt, hier ein paar Eindrücke:

    In der Fordecke gab es eine hohe RS200 Dichte:

    … und da darf der neue RS natürlich nicht fehlen. Dass ich sogar dessen Chefingenieur mit auf’s Bild bekomme, das hätte ich mir nicht träumen lassen:

    Dieser Allrad hier von unten:

    … ist von oben ein Escort:

    OK - genug Ford - ich seh’s ja ein - was haben wir den sonst noch so im Programm? Ach ja, Lancia:

    Martinifarben gehen immer:

    Weiter geht der Rundgang:

    Das ist Rainer mit seinem Quattro, früher ist er mit dem Ringmini Achim auf der Nordschleife unterwegs gewesen in einem orangenen 16V-Corsa - wer erinnert sich?

    Aber mit einem Quattro sich das Wochenende auf Rallyes rumschlagen ist auch nicht das Schlechteste:

    Nach so vielen Eindrücken erstmal Pause: Kaffee und Nußeckchen!

    … während im Hintergrund immer weiter die Schönheiten auf die Startrampe gefahren sind. Während meiner Pause habe ich diesen Kollegen getroffen:

    … dem ich den Preis für das korrekteste Gruppe B Outfit verliehen habe. Worauf er sich gelassen eine HB angesteckt hat. Und dieses Fahrzeug zur Startrampe gefahren ist:

    Da bin ich dann auch mal hingegangen, denn ich hatte den Eindruck über Lautsprecher etwas von Audi 200 gehört zu haben. Da bin ich sensibel. Und tatsächlich:

    Hach Eifel Rallye, wie konnte ich Dich nur so lange vernachlässigen!

    Nicht nur die Rallyeautos sind sehenswert, auch die Zuschauer lassen nichts anbrennen:

    Ich hab mich mal auf’s Mäuerchen gesetzt und geguckt - fotografiert - was da so alles die Startrampe runterkommt. Bzw. eingesaut wieder zurück von der WP in’s Fahrerlager fährt:

    Dann wollte ich aber auch mal WP gucken - die einzige für mich bei der Rallye. Es war Freitag und für Sonntag hatte ich WEC eingeplant. Um den Samstag der Familie widmen zu können. Das hat auch alles prima funktioniert, aber es gab ordentlich Eindrücke zu verdauen.

    Natürlich habe ich auf dem Weg zum Auto den Walter Röhrl vor der Eisdiele getroffen - was denn sonst:

    So eine Rallye veranstaltet sich auch nicht von selber, also mussten Parkgebühren kassiert werden. Sage und schreibe 1 €. Das tut schon gut, mal nicht immer und überall abgezockt zu werden, so wie man es vom Ring inzwischen kennt:

    Das Nummernschild des Tages geht an diesen Vieat 126:

    Und Tyrone Johnson wäre nicht Tyrone Johnson, wenn er nicht mit einem Mustang GT 350 zur Rallye gekommen wäre:

    Die übrigens gigantisch besucht war. Jede Menge Leute und nur beste Stimmung:

    Witzigerweise ging mein WP Besuch genauso los, wie der Rundgang in Daun:

    Das hier ist der Audi Gruppe S Prototyp:

    Und das der Moment kurz bevor Walter Röhrl den Motor zündet und das Auto zum allerersten Mal überhaupt und weltweit fahrend der Öffentlichkeit gezeigt wird:

    Das war schon nicht schlecht. Ging gut der kleine Renner:

    Das war die Nacht-WP mit der Sprungkuppe und natürlich habe ich mich fleissig mit der Kamera ausgetobt - bitteschön:

    Als es langsam dunkel wurde war nichts mehr mit Fotografieren und ich bin wieder Richtung Heimat. Ich wäre gerne länger geblieben, aber es war schon 21:30 und ich hatte ja 1 Std. Heimfahrt. Die WP war auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende.

    Eigentlich unnötig zu erwähnen, aber die Eifel Rallye hat sich ganz entspannt einen festen Stammplatz in meinem Motorsport-Terminkalender erobert!

    EifelRallye | Rallye | GruppeB | Röhrl | Mikebericht |


Sonntag, 31. Juli 2016

  • Mikebericht: WEC 6h-Rennen Nürburgring.

    Nach Spa und Le Mans durfte ich natürlich auch am Ring nicht fehlen, als die Langstrecke dort Station machte. Durch die Eifel Rallye musste ich mir die Zeitplanung etwas straffer gestalten - das hatte ich auch noch nie, dass ich an 1 Wochenende gleich bei 2 Veranstaltungen akkreditiert bin. Na, wollen wir uns mal nicht beschweren.

    Die Fotos, die ich mitgebracht habe, könnt Ihr alle wieder durch Anklicken vergrößern.

    Bei der WEC ist das immer so, dass man nur dann an der Strecke fotografieren darf, wenn man beim Fotografen-Briefing dabei war. Davon gab’s am Sonntag nur eins - und zwar um 8:30. Inklusive der Stunde Fahrzeit von Köln aus war ich also für einen Sonntag schon früh auf den Beinen.

    Jeff Carter ist der Presse-Delegierte und auch wenn seine Einweisungen keine besonderen Neuigkeiten enthalten, so ist er doch immer sehr kurzweilig:

    Eigentlich ist das auch in Ordnung so die Fotografen auf Spur zu bringen, für die Fahrer gibt es ja auch bei jedem Rennen ein Drivers Briefing.

    Danach habe ich mir dann mal den Gridwalk angeschaut - das war ganz schön busy:

    Wobei sich bei so mancher Tochter die Begeisterung doch eher in Grenzen hielt - im Vergleich zu den Vätern:

    Das Ganze nennt sich zwar Autogrammstunde, aber heutzutage werden die Promis per Selfie erlegt:

    Die Aktiven haben sich trotzdem die Finger wundgeschrieben:

    Wenn man so durch die Boxengasse schlendert mit allem ihrem Prunk und Protz, dann fällt die Unterkunft der Feuerwehr durch ihre Bescheidenheit auf:

    Hier ist Drew Gibson im Einsatz - seine Fotos finden sich hier und das Resultat meines Making-Off ist das hier:

    Aber so richtig groß wurde das Gedränge bei Porsche:

    Das war sogar so heftig, dass 2 Absperrzonen eingerichtet wurden: eine Gasse für die Autogrammjäger und eine um Fotos zu machen:

    Das ist Strecki:

    Er hat mir vor Jahren mal im Gegenzug für N-Aufkleber einen schicken Schlüsselanhänger geschenkt (Paracord selbstgemacht). Der mir so gut gefallen hat, dass er inzwischen zum Motorradschlüssel aufgestiegen ist. Ich wollte mich immer mal extra bedanken, aber wie das so ist mit Snailmail, man weiß nicht mehr, wer einem was geschickt hat. Da war ich sehr froh, dass er mich angequatscht hat … “Ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst …”. Und wie ich mich erinnere! Vielen Dank nochmal :)

    Und weil die kleine Welt klein ist, kennt er den Typen, dessen Auto ich am Freitag vorher hier erwischt habe (Stephan Süsens, krasses Projekt!).

    Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut den Strecki mal kennengelernt zu haben, das lag mir nämlich schon lange auf der Seele. Quasi jedesmal, wenn ich das Motorrad gezündet habe.

    Ein anderer Kämpfer, über den ich mich immer freue, wenn ich die WEC besuche, ist Pierre Kaffer:

    Immer fokussiert und leicht kantig - sehr angenehm im Vergleich zu den weichgespülten Werksfahrern. Obwohl man sagen muss, dass es bei der WEC noch geht - bei anderen Serien sind die Maulkörbe größer. Schade für Pierre, das sein Team ByColles im Rennen leider ausgefallen ist.

    Das ist das Alpine Straßenauto, dass es bis zur Marktreife schaffen soll:

    Porsche ist jetzt im 5.Stock im TÜV Tower untergebracht - dort war vorher BMW. Die VIPs dort werden ordentlich verwöhnt, selbst Mark Webber gibt sich die Ehre:

    Dann wurde es aber Zeit für mich, die Startaufstellung unsicher zu machen - es sind zwar nur 20 Minuten, aber man trifft immer ein paar Gesichter und allen ist die Anspannung anzumerken. Die Tribünen bei Start und Ziel sind zu diesem Zeitpunkt auch randvoll mit Zuschauern - dazu das gute Wetter - alles perfekt.

    Audi Sport und Marcel Fässler:

    René Rast:

    Dominik Kraihamer:

    Und hier noch ein paar mehr Schnappschüsse aus der Startaufstellung:

    Es war auch schön Roelant de Waard und Wolfgang Kopplin wiederzusehen - das letzte Mal hatten wir uns in Le Mans getroffen:

    Wolfgang hat sich dann die Kamera geschnappt und auch für mich ein Erinnerungsbild geschossen:

    Mark Lieb hatte ich mal nach seiner Le Mans Rolex gefragt, aber die hat er zu Hause gelassen - käm’ wohl nicht zu gut an beim Sponsor Chopard:

    Die Tribünen pickepackevoll:

    … aber hier ist noch ein Platz frei!

    Na? Erkannt?

    Doch dann ging es los - Einführungsrunde und fliegender Start.

    Die Fotofenster der ersten Kurve waren zum ersten Mal limitiert, nur 16 Leute bekamen Zugang. Aber nur für die ersten 3 Runden - also für die Startbilder.

    Für mich war das jetzt kein Drama - ich habe mich innerhalb der Arena aufgehalten - dort hat man viele Möglichkeiten und entsprechend habe ich mich ausgetobt. Wieder einmal mit der zierlichen 100D und dem Kit-Teleobjektiv, allerdings diesmal was das 16–35 L Objektiv als Weitwinkel mit dabei.

    Aber trotzdem: der Preis für die kleinste Kamera geht wieder mal an mich!

    Die Action auf der Strecke war gut und dank Ringradio war ich auch gut informiert mit Olli und Lars auf dem Ohr. Die beiden haben einen Super Job gemacht - vor allem weil die WEC ja nur einmal im Jahr vor Ort ist.

    Hier ein paar Eindrücke von der Strecke:

    Zurück im Fahrerlager habe ich auch die Rennleitung gefunden - damit keiner zu schnell fährt:

    Vom Boxendach kann man auch ganz gut Fotos machen, wobei der Ausschuss bei 1/40s entsprechend hoch ist:

    Es gab noch eine Karte zuviel für den Sp(i)rit of Le Mans Club - die gehen normalerweise für 700 Tacken über die Theke:

    Da habe ich dann auch Pierre Fillon - den ACO Präsidenten - beim Pokémonspielen erwischt:

    Roelant de Waard war wieder voll in seinem Element. An der Rennstrecke fühlt sich der VP von Ford Europa richtig wohl, denn privat setzt er einen Radical RXC Turbo ein in der Supercar Challenge. Der wird befeuert von einem 3,7L V6 Ford-Motor - na das passt ja. Eine GSX-R 1100 hatte er früher übrigens auch - guter Mann.

    Die Gewinner der GT AM:

    Was DER Kinderkram soll, erschließt sich mir allerdings nicht ganz - Richter-Lindner-Style vom Feinsten:

    Dafür habe ich den FWD Porsche gefunden, der mir auch schon in Le Mans über den Weg gelaufen ist:

    Nach dem Rennen werden die Autos teilweise noch einmal gründlichst untersucht - und zwar nicht erst, wenn ein Mitstreiter Protest einlegt, sondern generell. Also so, wie man es normalerweise auch erwarten würde:

    Ich bin dann noch um die Autos rumgeschlichen - auch im Parc Fermé - und habe ein paar Details der geschundenen Kämpfer eingesammelt:

    Das wird jetzt eine Weile dauern, bis wir die WEC in Europa wiedersehen, denn den Rest der Saison geht es nach Mexiko, USA, Japan, China und Bahrain. Der ACO sorgt jedoch immer für einen guten Livestream und über die offizielle App lässt sich das prima zuhause am TV anschauen. Vor Ort ist es ja immer schwierig alle Details gut mitzubekommen. Von daher freue ich mich auch schon auf das ein oder andere Rennen von zuhause.

    FIAWEC | Mikebericht |


Samstag, 23. Juli 2016

  • Schlechte Nachrichten.

    Der Jahreshöhepunkt der CNG ist das WEC 6h-Rennen, das morgen um 13h startet. Dort tritt sie als Veranstalter auf. Ebenso wie bei den gleichzeitig stattfindenden Touristenfahrten auf der Nordschleife und da gab es heute einen schrecklichen Unfall.


Dienstag, 19. Juli 2016

  • Hoher WEC-Besuch bei Ford Köln.

    Wie könnte man das kommende 6h-Rennen am Nürburgring besser einläuten, als mit einem Besuch des Ford-Werksteams im Ford-Werk in Niehl? Am besten direkt unter meinem Bürofenster?

    Schwer zu glauben, aber genau das ist heute passiert. Ich hab in meinen über 20 Fordjahren ja schon viel erlebt, aber dass mich ein Le Mans Sieger besuchen kommt, das war definitiv heute das erste Mal: Dirk Müller hat es sich nämlich nicht nehmen lassen vorbeizuschauen, obwohl er am kommenden Wochenende wieder bei der IMSA im Einsatz ist.

    Normalerweise ist Fotografieren auf dem Werksgelände verboten, aber heute gab es mal eine Ausnahme. Das lässt sich ein Mike natürlich nicht 2x sagen!

    Stefan Mücke dagegen hat es nicht so weit, denn er fährt am Wochenende am Ring und die beiden Einsatzautos ebenso. Nachdem einer von den beiden ausgeladen wurde, um für die Ford-Mitarbeiter einen Boxenstopp vorzuführen.

    Das ist auch ziemlich erklärungsbedürftig, denn es darf z.B. immer nur ein Schlagschrauber über der Boxenlinie sein, der Motor muss beim Tanken aus sein, während des Tankens darf sonst nichts gemacht werden, usw.

    Obwohl es sein WEC Einsatzauto für das kommende Wochenende ist, hat Stefan es ganz gut krachen lassen:

    Dann mussten sie wieder einpacken und sind Richtung Ring gefahren - aber in der A-Halle steht im Eingang noch das Showcar - macht auch eine gute Figur:

    FIAWEC | FordGT | Ford | Köln |


Montag, 18. Juli 2016

  • Nordschleife hat Koenigsegg abgeworfen.

    Und zwar heftig. Fahrer OK.

    Koenigsegg Statement dazu:

    Koenigsegg Automotive AB can confirm reports online that a Koenigsegg One:1 was involved in a crash during testing as part of Industry Pool at the Nurburgring on Monday, 18 July. The driver was taken to hospital as per standard procedures in such situations and was released the same afternoon. Koenigsegg has participated in Industry Pool testing for a week in each of the last two months, working primarily on vehicle setups both for ongoing vehicle development and for an attempt at a Nurburgring lap record at some time in the future.

    Koenigsegg |


   Weiter >

Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Autoglass Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Häggenäs Automobile AB Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner
20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner