Mike Frison´s Blog facebook.com/renntv twitter.com/renntv RSS Feed für Mike's Blog | renn.tv instagram.com/renntv
    über mich

Montag, 26. September 2016

  • In der VLN ist 2 Rennen vor Schluß die Meisterschaftsentscheidung gefallen.

    Die neuen Meister 2016 sind so gut wie durch:

    Alexander Mies und Michael Schrey fuhren nach sieben Klassensiegen in Folge beim 48. ADAC Barbarossapreis im BMW M235i Racing Cup nur auf Rang drei. Die erbeuteten Punkte reichen den beiden Piloten von Bonk-Motorsport jedoch, um ihre überlegene Spitzenposition in der Tabelle zu verteidigen. Unter normalen Umständen ist Mies und Schrey der Titel nicht mehr zu nehmen, die Chancen der Konkurrenten sind rein theoretischer Natur.

    Als die Cup-Klassen mit größeren Starterzahlen in der VLN Einzug gehalten haben, war meine Befürchtung, dass man um Meister werden zu können in einem Cup-Auto teilnehmen muss. Meine Bedenken wurden von den Verantwortlichen jedoch vom Tisch gewischt, weil gerade die Cup-Klassen besonders hart umkämpft sind und wir es nicht erleben werden, dass ein Team die ganze Saison dominiert.

    Doch genau das ist dieses Jahr passiert - jetzt wird den Eigenbauten endgültig der Boden unter den Füßen weggezogen. Denn was werden Teams mit Meisterambitionen nächstes Jahr machen? Genau.

    Natürlich genau im Interesse von BMW, denn ein aktueller M235i ist doch besser als Meister zu vermarkten als so ein dahergelaufener Serienwagen 3er.

    Das soll die Leistung von Mies/Schrey und Team Bonk in keiner Weise schmälern - im Gegenteil. Hart umkämpft sind die Cupklassen!


Sonntag, 25. September 2016

  • Formel 1 wird nächstes Jahr wohl NOCH langweiliger werden - weil sie ca. 4,5 Sek. schneller werden sollen.

    Wer gehofft hatte, dass die F1 nächstes Jahr schöner anzuschauen wäre -

    das wird wohl nichts:

    In der kommenden Formel-1-Saison werden die Autos gemäss unserer Berechnungen um 4,5 Sekunden pro Runde schneller. Von den Reifen kommen dabei 2,5 Sekunden, von der Aerodynamik die anderen zwei.

    Na super.

    Besser wäre: weniger mechanischer Grip (Reifen), aber noch viel wichtiger: weniger aerodynamischen Grip. Damit man auch als Zuschauer wieder eine Chance hat zu sehen, was passiert. Dass sich Autos bewegen, driften oder überfahren werden.

    Aber das will von den abgehobenen F1-Machern natürlich niemand hören, denen geht es nur darum schneller als die LMP1 zu sein.


  • In Japan treffen sich aktuell die G7 Verkehrsminister und selbstfahrende Autos stehen ganz oben auf der Agenda.

    Trotz der einzelnen Unfälle, auf die sich die Presse gierig stürzt, scheint es zu dämmern:

    “One of the things I think that autonomous vehicles suffer from is that they get compared to perfection, and not to the 94 percent of car crashes that are attributable to human factors. We have to make the right comparisons,” Foxx said, while declining comment on the ongoing investigation on Tesla. “These vehicles will not be absolutely perfect in terms of having no accidents, but by comparison they can be markedly better.”

    Diese Erkenntnis wird sich hoffentlich bald durchsetzen. In Deutschland gab letztes Jahr knapp 3.500 Verkehrstote.

    Prognosen gehen schon davon aus, dass es das Potential gibt die Unfälle um 90% zu reduzieren. D.h. es wird dann immer noch 350 Verkehrstote geben, aber 3.150 tödliche Unfälle könnten irgendwann in D vermieden werden.

    autonom | selbstfahrend |


Samstag, 24. September 2016

  • In Frankreich werden Motorradfahrer jetzt per Gesetz gezwungen Handschuhe zu tragen:

    All riders of Motorcycles, Scooters or Trikes in France must now wear gloves when operating their vehicles. If a rider is caught without a pair of protective gloves on their hands (not just in his or her possession) then they could be subject to a €68 fine and a point addition to their license.

    Nicht dass das eine schlechte Idee wäre, immer Handschuhe beim Biken anzuziehen - aber per Gesetz zwingen?


Freitag, 23. September 2016

  • Radfahren in Köln ist leider lebensgefährlich.

    Jedes Jahr viele Tote und Verletzte, aber die Verantwortlichen eiern unglaublich auf der Stelle. Am Mittwoch war Europäischer Tag des Straßentodes und auch die Kölner Polizei hatte sich viel vorgenommen. Wie weit aber Wunsch und Wirklichkeit auseinanderliegen hat der fleissige Marco mal im Detail aufgezeigt, nachdem er sich am Mittwoch die Lage vor Ort angeschaut hatte:

    Was deutlich mißfällt: während die Präsenz am ´Aktionstag´ hauptsächlich genutzt wurde, um Radfahrer zu kontrollieren und zu sanktionieren, macht es den Eindruck, als wären die Verkehrsteilnehmer mit dem wesentlich größeren Gefährdungspotential weitestgehend ungeschoren davongekommen. Und manch einer empfindet es halt als Willkür, wenn am Tag des schnellen Straßentodes ausgerechnet fehlende Reflektoren am Rennrad oder Klemmlichter (um 12:00 Uhr) moniert und (freudig!) sanktioniert werden, während direkt daneben (!) Kfz auf dem „Radweg“ parkend geduldet und waghalsige Überholmanöver ignoriert werden. Man hätte sicherlich auch abgelaufene Pflaster im Verbandkasten sanktionieren können – das verhindert den Straßentod im gleichen Sinne. Oder halt nicht. (..)

    Ganz ohne Sarkasmus, Köln hat den „Europäischen Tag ohne Straßentod“ leider nicht bewältigen können. Eine junge Frau ist gestern ums Leben gekommen.


  • Eine echte Built-not-Bought Story: Chris Runge und seine selbstgebauten Frankfurt Flyer.

    In dieser Folge von Jason Drives geht es um selbstgebaute Autos, die den damals ebenfalls selbstgebauten deutschen Nachkriegsautos nachempfunden sind:

    youtu.be/p_pTll87Lzc

    Eine verrückte Idee wunderbar umgesetzt, die fertigen Autos liegen bei 600kg, d.h. man braucht gar nicht so viel Leistung:

    “But it’s also not too much power like so many cars - it’s just that right amount, where you really wring it out and you are not going crazy fast or you get dead or your licence will go.”

    Denn die Geschwindigkeiten der heutigen Sportwagen sind gigantisch - das hilft zwar der Rundenzeit, schadet aber dem Punktekonto. Besser ist ein Gefährt, das den Fahrer integriert und fordert, ohne dass man mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist.

    Mega Sitze gibt es auch, quasi Fendt Deluxe:

    Diesen Artikel aus dem Spiegel habe ich auch noch dazu gefunden.

    An einigen Stellen, sagt Runge, sieht man an der Karosserie noch die Abdrücke seiner Hammerschläge. Er weiß, dass das nicht den gängigen Vorstellungen von Perfektion entspricht. Aber am Frankfurt Flyer wirken sie wie Schönheitsflecken: ´Für mich machen sie dieses Auto erst perfekt; man erkennt das Handwerk darin, das Selbsterschaffene.´

    Lustiger Typ der Chris, hat sich freiwillig ein ü verpasst:

    Für seine Manufaktur hat Runge einen weiteren Eigenbau vorgenommen: An seinem Namen. Er firmiert unter Rünge Karosserie Flyer Motorwerks. Ein kleiner Marketing-Trick - ´It’s called an Umlaut, right?´ - deutsche Ingenieurskunst genießt in den USA nun mal einen exzellenten Ruf und Runges Vorfahren stammen aus der alten Welt, deshalb über dem ´u´ noch zwei Pünktchen.

    Ich muss zugeben ich bin Patinafan und mit Handwerkskunst inklusive einer Portion Perfektion Selbstgebautes ist für mich das Größte.

    Je mehr wir mit Großserienprodukten überschüttet werden, die millionenfach gebaut werden, umso mehr steigt die Sehnsucht nach Individuellem. Denn das hat vor allem eins: Charakter.

    Rünge | Eigenbau | BuiltNotBought |


Donnerstag, 22. September 2016

  • Wie unterscheiden sich eigentlich die verschiedenen Level beim autonomen Fahren?

    Johann Jungwirth von VW erklärt das mal:

    Wir sprechen von fünf Schritten auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto. Im Moment sehen wir Autos des Levels zwei mit Assistenzsystemen, die zum Beispiel die Spur halten und selbstständig bremsen und beschleunigen. Der Fahrer bleibt jedoch verantwortlich und muss die Situation jederzeit im Blick haben. Erst Autos des vierten Levels werden wirklich autonom fahren, im fünften Level werden wir auf Lenkrad und Pedalerie verzichten, so dass Menschen und Waren komplett selbstfahrend transportiert werden. (..) Technologisch werden wir Level vier und fünf in den nächsten drei bis fünf Jahren erreichen.

    In den nächsten drei bis fünf Jahren! Das ist nicht mehr lange hin.

    VW legt dann auch gleich mal vor mit dem neuen A8 (2017):

    Der neue Audi A8 wird Maßstäbe setzen und zum Beispiel im Stau und bei stockendem Verkehr bis 60 km/h auf der Autobahn selbstständig fahren – er wird beschleunigen, bremsen, lenken. Der Mensch kann die Hände vom Steuer nehmen und teilweise Nebentätigkeiten ausüben. Mit dem Auto erreichen wir Level drei und liegen im Vergleich zu unseren Wettbewerbern vorn.

    So eine Übersicht wäre nicht schlecht, welcher Hersteller wann die Level 3, 4 und 5 eingeplant hat.

    Ich habe wirklich starke Zweifel, ob wir in 10 Jahren noch Motorsport haben werden, so wie wir ihn heute kennen: mit Fahrer und Verbrennungsmotor.

    Denn Motorsport dient den Herstellern zur Verbesserung des Markenimage und der Demonstration ihrer technischen Möglichkeiten. Und da geht’s in Zukunft um Strom und ohne Fahrer.

    Also genießt die Zeit solange es noch Krach macht und gelenkt werden muss!


  • Der Rock am Ring Kopierversuch der DEAG stellt sich als ganz tiefer Griff in´s Klo heraus.

    Hätte doch bloß jemand vorher gewarnt!

    Am lustigsten ist diese Versicherungskiste:

    Siegt die Deag vor Gericht, bekäme sie ihr Geld entweder von der Gothaer oder von der Haftpflichtversicherung des eingeschalteten Maklers (..).

    Von der Haftpflichtversicherung des Maklers der Versicherung!

    Kann man sich gar nicht ausdenken sowas.


  • Die Leute bei Kawasaki haben wohl zu viele Science Fiction Filme geguckt.

    Die phantasieren nämlich von Motorrädern mit künstlicher Intelligenz:

    Mit Zugriff auf analytische wie auch gemessene Daten, welche in einer Cloud-Datenbank gespeichert sind, sowie auf diverse im Internet verfügbare Daten soll das System in der Lage sein, dem Fahrer Hinweise für mehr Fahrvergnügen, sicherheitsrelevante Informationen oder beruhigende Ratschläge zu geben. Durch fortschrittliche Technologie wird es zudem möglich sein, dass das System das Motorrad an die Erfahrung, das Können und den Fahrstil des Fahrers anpasst.

    Beruhigend, so so. Mit sphärischer Hintergrundmusik oder wie? Was für ein alberner Quatsch. Da merkt man, dass denen nichts mehr einfällt, aber die Marketingleute irgendwie ihre Gehälter rechtfertigen müssen.

    Da sollte ich meine Bullshitalarmtoleranz beim geplanten intermot Besuch aber ordentlich hoch setzen, um das therapielos zu überleben.

    intermot | Kawasaki |


Mittwoch, 21. September 2016

  • Als ich bloggte, dass der Misano MotoGP nur 450.000 TV Zuschauer hatte wusste ich noch nicht die Zahlen der WEC in den USA:

    Ratings numbers for the Lone Star Le Mans double-header from Circuit of The Americas were not available, but the live coverage of Saturday’s IMSA WeatherTech SportsCar Championship race Saturday afternoon on FOX Sports 2 averaged 33,000 viewers while the FIA World Endurance Championship round on Saturday evening averaged 23,000 viewers.


   Weiter >

Gesamten Blog komplett anzeigen (Überschriften)

Studie AG Japan Mercedes Hartmann Hotel am Tiergarten - Café und Restaurant direkt am Nürburgring Wochenspiegel Live - Die Onlineausgabe Ihres Anzeigenblatts
Fahrzeugbeschriftungen Teil und Vollverklebung. Folieren statt Lackieren. Glastec Autoglass Reifen Schlag Nürburgring - Rennreifen am Ring Freiberger Sicherheitssysteme, Köln-Sülz
Häggenäs Automobile AB Das Buch zum Rennen 24 Stunden Nürburgring Save The Ring! 20832 sucht Sponsor-Partner
20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner 20832 sucht Sponsor-Partner