Donnerstag, 18. Oktober 2018

Sich mit Arnie anzulegen ist eine ganz schlechte Idee.


Den Einwegrasierer gibt es ja schon, jetzt will VW das auch bei den Autos einführen: kaum gekauft, schon schrottreif.


Minichamps hat ein ganz besonderes Auto rausgebracht: den Schumacher Benetton, mit dem Sohn Mick letztes Jahr in Spa demogefahren ist.

(Hintergrund hier.)

Mick Schumacher ist übrigens frischgebackener F3 Europameister.


Sagte ich, die PR Abteilung von VW kommt an ihre Grenzen mit dem Diess-Rant zur "hysterischen Stickoxiddiskussion"?

Stellt sich raus, die greifen das dankbar auf.

Das ist auf Augenhöhe mit Couple of Software Engineers.

Wie war das nochmal mit der kriminellen Vereinigung?


formfreu.de war auf der Paris Motorshow und berichtet mit spitzer Feder, Blick für Details und gewohnt stilvollen Fotokompositionen.


Wenn schon die Politiker merken, dass die deutsche Autoindustrie am Boden liegt. Zum Beispiel bei der fehlenden Batterieproduktion - wollen jetzt Milliarden in das Vakuum werfen.


Ich glaube hier hat sich Tobias Moers etwas weit aus dem Fenster gelehnt - meint, dass das Project One Hypercar Timo Bernhard's 5:19 schlagen könnte. Zumindest theoretisch.


In-Wheel-Motoren, der heilige Gral?

Ich bin ein großer Fan von elektrischen In-Wheel-Motoren. Aus mehreren Gründen:

  • Der klassische Antriebsstrang ist maximal reduziert bzw. garnicht mehr vorhanden.
  • Die Räder sind per Definition rund - was liegt also näher als sie auch als Motor zu benutzen?
  • Die kompakte Antriebsform erlaubt maximale Designfreiheiten beim Rest des Fahrzeugs.
  • Die Räder sind Bremse und Motor gleichzeitig.
  • Und das Wichtigste: alle 4 Räder einzeln angetrieben bzw. einzeln gebremst ermöglicht eine Fahrdynamik wie wir sie noch nicht kennen. Theoretisch bräuchte man 8 Pedale: 4 zum Gasgeben und 4 zum Bremsen, aber da wäre sogar Walter Röhrl’s Fußarbeit überfordert. Also übernimmt das der Computer - oder ein paar zusätzliche Paddles am Lenkrad würden auch nicht schaden.

Nachteil ist das hohe Gewicht der Räder genau dort, wo man es überhaupt nicht braucht: als ungefederte Masse. Was im Widerspruch zu der gewonnenen Fahrdynamik steht.

Hier ist so eine Firma - Elaphe - die sich darauf spezialisiert und sich gerade im Aufbau befindet. Vielversprechende Ansätze.

Überhaupt hat man den Eindruck, dass im Zuge der Elektrifizierung die neuen Firmen aus dem Boden schießen wie Pilze im Herbst. Das hat natürlich Gründe. Aufbruchstimmung - klar - aber auch brachliegendes Potential, das die etablierten OEMs ungenutzt lassen. Und das sich mit einer kleinen, aber cleveren und engagierten Mannschaft heben lässt.

Das hat es zu Verbrennerzeiten in der Form nicht gegeben. Es haben sich zwar Kleinserien etablieren können - wie z.B. Pagani oder Wiesmann. Aber von der Motorentwicklung haben sie lieber die Finger gelassen und auf Bewährtes zurückgegriffen. Wenige haben den Schritt gewagt einen eigenen Motor zu entwickeln, wie z.B. McLaren.

Die Hürde für den Einstieg ist also niedriger geworden und motiviert zum Erfinden. Schön spannend, denn da steht Einiges in den Startlöchern, von dem wir bisher noch überhaupt nichts wissen.

Elektro | InWheel | Elaphe |


Mittwoch, 17. Oktober 2018

Traurige Nachricht von den Youngtimern: Hans Schnock ist verstorben.

Er war auch viele Jahre Rennleiter beim 24h-Rennen.


Die 9. Ausgabe des Eifel Rallye Festivals findet vom 18. bis 20. Juli 2019 statt - Pflichttermin!


Dienstag, 16. Oktober 2018

Herbert Diess zeigt sein wahres Gesicht.

Auf einer Zuliefermesse heute:

Wir sind es gewohnt, dass das Auto in der Kritik steht. Der jetzige Feldzug gegen die individuelle Mobilität und damit gegen das Auto nimmt jedoch existenzbedrohende Ausmaße an. Ich denke dabei an die beinahe hysterische Stickoxiddiskussion um wenige Problemzonen in unseren Städten, die sich in den nächsten Jahren fast von selbst auflösen werden.

Das kann selbst die beste PR Abteilung nicht mehr einfangen - hier sieht man das wahre Ich des Managers.

Wen kümmert schon das bisschen Stickoxid? Sind ja nur 11,5 Millionen Betrugs-Fahrzeuge, die die VW Gruppe ihren Kunden untergejubelt hat, der Audi Chef sitzt aktuell im Bau und die Liste der Haftbefehle ist - zumindest in den USA - lang und führt als erstes seinen Vorgänger Martin Winterkorn auf.

Und als wäre das alles nicht genug, zeitgleich heute (!) hat Audi ein Bußgeld von € 800 Mio. angenommen.

Was für eine Arroganz für einen Manager, der sich aktuell in Demut üben sollte.

Volkswagen | Diess | Dieselgate |


Aston Martin in der DTM.

Und zwar schon nächstes Jahr.

Gerhard Bergers Erleichterung kann man förmlich mit Händen greifen.

Das Team R-Motorsport ist Teil der AF Racing AG mit Sitz in Niederwill bei St. Gallen, einem breit aufgestellten, jungen Motorsport-Unternehmen mit engen Beziehungen zur Aston Martin Lagonda Ltd. Bislang setzte R-Motorsport Aston-Martin-Rennfahrzeuge vornehmlich im GT-Rennsport ein. Das Unternehmen AF Racing AG wird das von Aston Martin lizensierte und unterstützte DTM-Projekt führen und hat jüngst mit der HWA AG ein Joint Venture mit Sitz in Deutschland gegründet. Dieses Joint-Venture-Unternehmen wird für Entwicklung, Aufbau und Einsatz der Aston-Martin-DTM-Fahrzeuge zuständig sein.

Ausgerechnet HWA - da gibt es natürlich Reibungswärme. Zumal auch Toto Wolff an der Firma beteiligt ist.

Mercedes, die gerade frisch gebackener DTM Champion geworden sind, beschreiben das Verhältnis zu HWA so:

Im Segment Automobilrennsport übernimmt die HWA AG im Auftrag der Motorsportabteilung der Daimler AG als Full-Service-Anbieter die komplette Entwicklung und den Aufbau der Rennfahrzeuge mitsamt Motoren, sowie alle weiteren Aufgaben im Zusammenhang mit dem Betrieb des Rennteams.

Also untertrieben gesagt eine ziemlich ähnliche Konstellation.

TourenwagenMasters | AstonMartin | Mercedes | HWAAG | Wolff |


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Es gibt eine neue Rennserie nur für Frauen. [Update]

Das finde ich sehr enttäuschend, denn bisher war Motorsport eine der wenigen Sportarten, bei der sich Frauen und Männer auf Augenhöhe im selben Wettbewerb messen konnten.

Schöne Beispiele davon gibt es hier und hier.

UPDATE:

Diese neue W Serie wird 2019 exklusiv nur bei der DTM fahren.

Vielleicht möchte man ja auch an die Partytradition des damaligen Fiesta Cup anknüpfen. Auch eine reine Frauenserie, die sich Lothar Pinske ausgedacht hatte. Die Teilnehmerinnen mussten damals sogar ledig sein.


Für die skurrile 3-rädrige Niken hat Yamaha in Deutschland 17 Testcenter auserkoren - eins davon bei Zweirad Schmitz in Adenau.


Können Drohnen Verkehrsflugzeuge gefährden?

Ja - sehr sogar - hier ein Video davon.

(Via.)


Fahrradverkehr? Völlig überbewertet.

Kann weg.

Fahrradverkehr? Völlig überbewertet.

Heute auf der Heimfahrt gesehen - quasi ein Symbolbild für die Zustände in Köln.

Mobilität | Köln | Fahrrad |


Dienstag, 09. Oktober 2018

Global Warming Report.

Dickes Ding, 700 Seiten stark - von einem UN Wissenschaftler Konsortium.

Und ziemlich ernüchternd: in 2030 müssen die CO2 Emissionen einen steilen Abwärtstrend aufweisen, damit wir überhaupt innerhalb des 1,5°C Fensters bleiben.

Aktuell liegen wir Erdlinge bei 40 Milliarden Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr - Tendenz steigend.

Ich habe da wenig Hoffnung. Wenn ich sehe, wie hier in Köln den Leuten die Bequemlichkeit aus den Ohren quillt - denen müsste das Wasser schon bis zum Hals stehen und dann würden sie immer noch mit dem Finger auf andere Leute zeigen, die erstmal anfangen sollen.

Das hat natürlich auf den Motorsport auch Auswirkungen, weil man damit Signale setzt, die genau dem entgegengesetzten Zeitgeist entsprechen. Das wird sich in den nächsten Jahren verschärfen.

Immerhin werden diejenigen noch die Auswirkungen zu spüren bekommen, die sie verursacht haben. Denn das wird alles relativ zeitnah stattfinden.

Oder wie Jason Kottke formuliert:

There will be widespread coastal flooding, food shortages, wildfires, and other issues related to climate change. If you are 60 or under, these changes will occur in your lifetime.

GlobalWarming | Erderwärmung | Kottke |


Youtuber fährt als Uber-Taxi Gäste in einem Tesla Model 3 spazieren und sammelt ihre Eindrücke.


Bewegte Bilder vom elektrischen Cupra TCR.

youtu.be/MXK6vVEMIbc

"Cupra" ist die Marke, die von Seat ausgegliedert wurde.

Cupra | eTCR |


Tesla konnte ordentlich die Produktion - und damit die Verkäufe - hochfahren.

Um das mal in's Verhältnis zu setzen, Tesla hat in den USA im letzten Quartal mehr Autos verkauft als Mercedes.

Also nicht Elektroautos - alle Mercedes PKW Verkäufe in den USA insgesamt.

Oder noch ein Vergleich: in den ersten 9 Monaten des Jahres hat Tesla weltweit mehr Autos verkauft als Jaguar.

Tesla | Mercedes | Jaguar | Absatz |


Unfallflucht mit der Straßenbahn.

Auf die Idee muss man auch erst mal kommen.


Montag, 08. Oktober 2018

Tesla´s neue Version 9 Software frischt auch alte Autos auf.

Zum Beispiel diesen 2012er P85:

Ever since Tesla popularized OTA updates in vehicles, automakers have announced plans to also introduce the technology in their lineups. But it has yet to become common even six years after the California-based company started doing it.

Die Industrie ist geschlossen neidisch auf deren "Over-the-air-Updates". Und das ist ja nicht das einzige Gebiet, auf dem die Alteingesessenen vorgeführt werden.

Vergleicht das mal mit einem konventionellen 2012er Diesel: der darf froh sein, wenn er demnächst nicht fahrverboten wird. Nachdem er zum Softwareupdate IN DIE WERKSTATT gefahren ist.

Tesla | Software | Update | OverTheAir |


Vorsprung durch Technik hat sich wieder mal erwischen lassen.

In Südkorea - das merken die doch nie!

Die Dokumente, die zu diesem Verfahren führten, waren den Strafverfolgern bei einer Razzia wegen der Abgasaffäre im März 2017 in der Ingolstädter Audi-Zentrale in die Hände gefallen. Von sich aus hatte die VW-Tochter die Ermittler nicht eingeschaltet.

Ja gut, wer rechnet schon mit einer Razzia? Und dann auch noch so gründlich?

Die Frage nach der kriminellen Vereinigung hatte ich auch schon gestellt.

Audi | Dieselgate | Südkorea | Volkswagen |


Die elektrische Vespa kostet stramme 6.390,- Euro.

2016 auf der Intermot habe ich sie vergeblich gesucht - aber selbst dieses Jahr war sie NICHT auf dem Piaggio Stand ausgestellt. Und das obwohl längst vorgestellt wurde.

Eigentlich für 2017 geplant - dann doch lieber auf 2018 verschoben. Dafür aber ganz sicher! Molto grande onore!

Heute dann der große Tag, Vespa verkündet:

"Online pre-booking has started!"

Das Ganze führt dann zur Microsite:

elettrica.vespa.com

Gut, einen Preis findet man auf Anhieb nicht, um "informiert zu bleiben" (stay informed) muss man Piaggio einen Marketing-Blankoscheck unterschreiben, eine deutsche Webseite dafür gibt es nicht, ein Auslieferungsdatum auch nicht, die Zulassungskriterien ebenfalls nicht und Fragen auf Twitter bleiben auch unbeantwortet ... aber wer wird denn über solche banalen Details streiten wollen.

Spaß beiseite, man hat das Gefühl, dass Piaggio erwartet die Kunden kämen mit 6.390 € in der Hand auf Knien angerutscht, um demütig das Objekt der Begierde - einen elektrischen Vespa-Roller - zu erbetteln.

Sportlich!

Zumindest kann man Vespa kein mangelndes Selbstbewusstsein vorwerfen. Und der Roller an sich ist sowieso längst überfällig - mindestens 2 Jahre zu spät.

Siehe auch mein Besuch bei Kumpan im Oktober 2016.

Vespa | Piaggio | Elettrica |



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